Kopf Bildwechsler Themenseiten

Guerilla Marketing oder auch Marketing Warfare?

Es soll die eigene Leistung hervorheben und gleichzeitig die Konkurrenz angreifen und dadurch schwächen.

 

Bis vor wenigen Jahren galt Guerilla-Marketing als Werbeform für Unternehmen die trendige Nischen im Markt besetzten. Da diese Firmen in der Regel über ein eher geringes Budget für Werbemaßnahmen verfügten, mussten Aktionen gestaltet werden, die wenig kosteten aber durch Mundpropaganda und kostenloser Berichterstattung für Aufsehen sorgten. Das passierte immer spektakulär intziniert an Orten, die eine hohe Aufmerksamkeit versprachen.

 

Die Aktion selbst ist der Start einer nachfolgenden PR-Kampagne, die für die nötige Aufmerksamkeit sorgt. Heute ist diese Form auch bei Unternehmen beliebt, denen es am Budget nicht mangelt und Guerilla-Marketing begleitend zu anderen Maßnahmen einsetzen. Zum Beispiel gab es eine Aktion zum Start der Fernsehserie Prison Break in der Türkei die für ziemlich viel Aufmerksamkeit sorgte. Marketing Warfare beruft sich übrigens auf die militärischen Strategien von Carl von Clauswitz (1780-1831) und lehnt sich an den spanischen Begriff "guerilla", was soviel bedeutet wie "kleiner Krieg" an. Es ist jedoch eher was für Unternehmen die in ihrer gesamten Kommunikation trendig, ausgefallen und unkonventionell sind. Für Firmen die seriös und bodenständig auftreten, ist diese Werbeform nicht zu empfehlen.